plastické chirurgie Ústí nad Labem s.r.o. Vás vítá
Brustoperationen - Brustvergrößerung
Die Brustoperationen gehören zu den Eingriffen, die von plastischen Chirurgen durchgeführt werden. Diese Operationen kann man aufteilen nach dem Ursprung der Abweichung oder Fehler bei Operationen, bei angeborenen oder sich ergebenen Gründen, die die Frau sehr intensiv psychisch belasten können. Beide Arten der Operationen lösen oder mindern zumindest dieses Problem.
Nach Schwangerschaften, Stillen und hormonellen Schwankungen kann es zur Verkleinerung oder bis zur Atrophie kommen. In den Fällen, wo kein großer Hautüberschuss vorhanden ist, kann man die Brüste mit Hilfe von Implantaten vergrößern und zugleich auch straffen. Diese Implantate sind mit Silikongel gefüllt. In diesem Zusammenhang ist zu betonen, dass niemals wissenschaftlich bestätigt wurde, dass Silikonimplantate mit einem erhöhten Krebsrisiko in Zusammenhang zu bringen sind. Trotzdem sind diese eine Quelle ständiger Polemiken und schon seit vielen Jahren wird ihr Einfluss auf die Gesundheit ohne deutliche Ergebnisse erforscht. In unserer Praxis werden nur Implantate benutzt, von denen wir überzeugt sind, dass es sich um die besten auf dem Markt erhältlichen handelt.
Vor der Operation
- nach der Beratung mit dem plastischen Chirurgen und der Festsetzung des OP-Termins bekommen Sie ein Merkblatt für Ihren Hausarzt zur Durchführung einer OP- und Anästhesievoruntersuchung /EKG, Blut- und Urinwerte/. Diese muss die Schlussfolgerung enthalten, dass Sie sich ohne jegliche Bedenken dieser OP unterziehen können und sie darf nicht älter als ein Monat sein.
- kurz vor der OP und zum Zeitpunkt der OP dürfen Sie keine Viren- oder sonstige Erkrankung haben, Sie dürfen sich auch nicht in der Rekonvaleszenz befinden.
- mindestens 1 Monat vor der OP sollten Sie keine Präparate einnehmen, die Acetylsalicylsäure beinhalten, durch welche die Blutgerinnung beeinträchtigt wird und somit für spätere Nachblutungen verantwortlich sein könnten.
- Sie müssen für die ambulanten Nachuntersuchungen und für die Erstphase der Heilung 2 Wochen rechnen.
- 1 Woche vor der OP ernähren Sie sich mit leichter Kost. Am Vortag der OP reichlich frühstücken, ausreichend trinken - mindestens 2 Liter, um 12 Uhr noch ein leichtes Mittagessen einnehmen – Suppe, ab 24 Uhr nicht mehr essen, trinken oder rauchen
- es ist ratsam, 2 Monate vor der geplanten OP die Pille abzusetzen.
- die finanzielle Begleichung erfolgt erst am OP-Tag.
Die eigentliche Operation
wird in Vollnarkose durchgeführt und dauert ca. 1 Stunde. Die Form und Größe der Implantate werden schon bei dem vorherigen Gespräch bestimmt, wovon auch die Art und Weise der OP abhängen. Entweder führt der Schnitt um die untere Hälfte des Brusthofes bei runden Implantaten oder entlang der Brustbasis bei tropfenförmigen Implantaten. Nach der Narbenschließung werden diese steril abgedeckt und ein straffer elastischer Verband um den Brustkorb angelegt.
Nach der Operation
Über die Entlassung entscheidet der Arzt, der auch gleichzeitig den Termin für die erste ambulante Nachuntersuchung festsetzt. In den ersten Tagen nach der OP sollten Sie mehrmals am Tag einige Schritte laufen, damit der Blutrückfluss unterstützt wird und somit einer eventuellen Thrombose vorbeugt wird, ansonsten ist eine bedingte Bettruhe angezeigt. Die Nähte werden meistens 10 – 14 Tage nach der OP gezogen. Die ersten 6 Wochen nach der OP wird ununterbrochen ein straffer elastischer Büstenhalter getragen, der lediglich zur Körperhygiene abgelegt werden darf. In dieser Zeit ist es ratsam jegliche schwerere Körperbelastungen zu vermeiden. An den weiteren 6 Wochen kann der Büstenhalter während der nächtlichen 12 Stunden abgelegt werden. Die Narben verbleichen mit der Zeit und ihre Qualität und das Aussehen hängen von dem individuellen Heilvermögen jedes Einzelnen ab. Nach Anweisung des Arztes werden dann erlernte Massagen angewandt.
Mögliche Komplikationen
Den Erfolg der Behandlung ohne Risiken kann Ihnen kein Arzt garantieren. Auch diese OP hat wie alle anderen Operationen seine Risiken. Zu den allgemeinen Risiken gehören Nachblutungen und Infektionen. Zu den spezifischen dieser OP gehören:
Platzen
Dazu kann es zwar selten auch ohne jeglichen Grund kommen. Die häufigsten Gründe sind eine fehlerhafte Manipulation bei der OP, bei starker Kompression oder bei Unfallverletzungen. Danach sollte eine Unterschalluntersuchung oder Mammographie durchgeführt werden, und bei Bestätigung einer Ruptur muss das Implantat einschließlich des entwichenen Gels aus dem Gewebe entfernt und durch ein neues Implantat ersetzt werden.Abkapselung
Das häufigste Problem aller Implantattypen ist eine Verhärtung, die durch kapsuläre Kontrakturen verursacht wird. Der Körper bildet um das ganze Implantat herum eine dicke Narbe. Hierzu kann es an einer oder beiden Brüsten gleich nach der OP oder erst in einigen Jahren kommen. Auch nach der Behebung dieser Komplikation kann es durchaus zur erneuten Abkapselung kommen.Interpherenz bei der Standartmammographie
Bei Frauen mit Brustimplantaten sollte keine Standartmammographie wegen ihrer Interpherenz bei der Krebsfrüherkennung durchgeführt werden. Der Röntgenologe sollte davon in Kenntnis gesetzt werden.Kalzifikation
In seltenen Fällen kann sich Kalzium um das Implantat ablagern. Das kann Verhärtungen und Schmerzempfinden verursachen. Dieses kann den Veränderungen im Frühstadium der Krebsenstehung ähneln, deshalb sind regelmäßige Untersuchungen bei einem erfahrenen Mammologen von größter Wichtigkeit.Schrumpfung und Wölbung
Die Oberfläche des Implantats kann schrumpfen oder unter der Haut sichtbar werden – das ist abhängt davon, wo das Implantat befindet und an welcher Stelle des Implantats es zur Schrumpfung kommt. Große Falten oder Wölbungen können das umliegende Gewebe reizen.Verändertes Tastempfinden
Das Tastempfinden kann durch das Implantat erhöht oder vermindert, vorübergehend oder dauerhaft verändert werden.Abstoßung
In seltenen Fällen kann das Implantat durch das Gewebe, durch welches es bedeckt ist, hervortreten. Dazu kommt es häufig dann, wenn das Gewebe geschädigt ist oder durch geringere Durchblutung geschädigt wird, wie zum Beispiel bei einem zu großen oder verschobenen Implantat.Unzufriedenheit mit dem kosmetischen Effekt
Das kommt bei deformierten Narben, Verschiebungen des Implantats, falscher Größe, Asymmetrie, unvorgesehene Form, verändertem Tastgefühl, Brustsenkung vor.Entweichung des Silikongels
Mikroskopische Tröpfchen können die Hülle durchtreten. Diese wurden im Gewebe nahe dem Implantat festgestellt, weniger aber im anderen Gewebe. Diese Funde wurden zufällig gemacht und haben keine Bedeutung. Trotzdem wird weiterhin erforscht, welche Auswirkung das Silikon auf die menschliche Gesundheit haben kann.Explantation – Entfernung
Die Frauen sollten ihre Implantate nicht als lebenslang betrachten. Jederzeit kann aus den verschiedensten Gründen eine Entfernung angebracht sein.Erforschung unbekannter Risiken
Es gab auch Fragen, ob sich Implantate auch an der Entstehung von Brustkrebs oder Gewebserkrankungen beteiligen. Zurzeit gibt es keine wissenschaftliche Bestätigung, dass es hier eine Verbindung gibt. Bei der Frage, ob Frauen mit Implantaten stillen dürfen, sollten sie sich mit ihrem Arzt in Verbindung setzen, oder sich mit dem neusten Stand der Ergebnisse bekannt machen. Völlig ausgeschlossen wurden auch Verbindungen mit der Entstehung von immunologischen Erkrankungen bei Kindern, deren Mütter Implantate haben. Alle diese Risiken versuchen wir durch verschiedene Maßnahmen auf ein Mindestmaß zu reduzieren und alle die Umstände ausschließen, die zu diesen Komplikationen beitragen könnten. Deshalb sind eine gründliche OP-Voruntersuchung und das Einhalten der Empfehlungen und Anweisungen des Arztes von größter Wichtigkeit.
Einwilligungserklärung
Über die geplante Operation wurde ich in einem Aufklärungsgespräch ausführlich informiert. Dabei konnte ich alle mir wichtig erscheinenden Fragen über die Art und Bedeutung des Eingriffes, sowie über die in meinem Fall speziellen Risiken und möglichen Komplikationen stellen.
Ich habe den Inhalt dieses Aufklärungsbogens verstanden und versichere, dass damit meine Fragen sorgfältig beantwortet wurden,
Ich habe keine weiteren Fragen, fühle mich ausreichend aufgeklärt und willige hiermit nach ausreichender Bedenkzeit in die geplante Operation ein.


