Circumcision

Bei erwachsen Einzelpersonen des männlichen Geschlechts bedeckt die Vorhaut normalerweise die Eichel und lässt sich über sie frei herüberziehen. Nach der Geburt klebt die Vorhaut meistens an der Eichel, die sich aber mit der zeit davon ablöst. Die Beschneidung, also die Entfernung der Vorhaut durch einen chirurgischen Eingriff wird aus mehreren Gründen vorgenommen. Als Erstes handelt es sich um gesundheitliche Gründe, wenn die Vorhaut verengt ist, sich nicht herüberziehen lässt, meistenst ein zu kurzes Vorhautbändchen hat und eine Stauung und Infektionen im Vorhautbeutel verursachen kann. Ein weiterer Grund ist die persönliche Entscheidung einiger Männer. Der am Meisten angeführte Grund, ist aber die Beschneidung aus religiösen oder Brauchtumsgründen im bestimmten Regionen der Welt.

Präoperative Hinweise

  1. Bei dem Klienten muss eine interne und gynäkologische Voruntersuchung erfolgen.
  2. Der Klient darf an keiner Viren - oder anderen Erkrankung leiden, oder sich in der Rekonvaleszenz befinden.
  3. Mindestens ab einem Monat vor der Operation darf der Klient keine Arzneien einnehmen, die Acetylsalicylsäure beinhalten, wie z.B. Acylpyrin, Acylkoffin, Aspro, Alnagon, die das Risiko stärkerer Blutungen bei der Operation hervorrufen könnten.
  4. Der Klient muss am Operationstag mit nüchternem Magen in der Klinik erscheinen, d.h., sie darf ab Mitternacht nichts essen, trinken und auch nicht rauchen.
  5. Es ist notwendig, dass bei dem Klienten die Schambehaarung abrasiert wurde.
  6. Ist der Klient Raucher, sollte er während des Heilungsprozesses nicht rauchen.
  7. Über di eZahlungsform informiert Sie die Rezeption.

Die eigentliche Operation

Die Operation erfolgt nach Absprache mit dem Klienten entweder mit Narkose oder durch eine lokale Betäubung. Diese wird durch den Anästhesisten mit einer Injektion an der Wurzel des Gliedes vorgenommen und sie gewährleistet ebenso wie bei einer Narkose, die gleiche Schmerzfreiheit bei der Operation. Die Operation besteht im chirurgischen Entfernen der Vorhaut, in den meisten Fällen auch mit der Unterbrechung des Vorhautbändchens und dann das Vernähen der Wunde mit Nächten, die resorbierbar sind oder sich auflösen. Es ist empfehlenswert die Nacht in unserer Klinik zu verbleiben, um direkt nach der Operation Ruhe zu haben und ebenfalls für Kühlung der Wunde.

Postoperative Verlauf

Der Klient bleibt bis zum nächsten Morgen in der Klinik, es werden Medikamente gegen Schmerzen und Anchwellungen, Antibiotika und infusionen verabreicht. Ausserdem erhält der Klient kühlende Umschläge. Am zweiten Tag wird der Patient in die häusliche Pflege entlassen.
Es wird mehrere Tage überwiegend Bettruhe mit kühlenden Umschläge empfohlen. Entsprechend des weiteren Verlaufs des Heilungsprozesses sind Bäder und eine erhöhte Hygiene wichtig. Es sollten festanliegende Slips getragen werden und entsprechend der Absprache, die Kontrolle beim Arzt hinsichtlich der Heilung und des Ausfallens der Fäden erfolgen. Danach sollten entsprechend der Erläuterungen Druckmassagen der stärkeren Narbeinteile vorgenommen werden und erst danach die sexuale Aktivität.

Operationsrisiken

Wie auch bei anderen Operationen, ist auch diese mit Risiken verbunden, wie eine Infektion, Anschwellung, Bluterguss in der Narbe, Veränderung des Empfindungsvermögens im Narbenbereic oder einer Heilungsverzögerung. Bei dieser Operation sind häuftig Blutergüsse grösseren Umfang spezifisch, was mit der Eigenart der dünneren Unterhaut des männlichen Gliedes oder der kleinere Abstand der Wunden zusammenhängt, und keine Gef¨hrdung eines guten Operationsergebnisses ist.