plastické chirurgie Ústí nad Labem s.r.o. Vás vítá
Depilation
Der Alexandrid-Depilatonslaser GentleLASE,LE mit dynamischer Hautkühlung dient zum langfristigen bis dauerhaften Entfernen unerwünschter Behaarung. Der Laserstrahl wird im Pigment des Haares und seines Folikels (Haarzwiebel) mit dem Prinzip der Wärmedestruktion dieses Folikels aufgenommen. Der Depilationslaser mit dynamischer Kühlung GentelLASE,LE ist ein sehr genaues und wirksames Depilationsmittel der allerneusten Generation der Depilationslaser.
Der Laserstrahl ist in der Lage, nur die Folikel (Haarzwiebel) zu zerstören, welche sich in der aktiven Wachstumsphase befinden, die auch Anagen genannt werden. Angesichts dessen, dass sich die Härchen auf dem Körper in verschiedenen Wachstumsphasen befinden (Anagen - aktive Wachstumsphase, Katagen-Ruhephase, Telogen-Degenerierungsphase) können deshalb bei der ersten Behandlung mit Laserbestrahlung nicht alle Härchen und ihre Zwiebeln zerstört werden, sondern nur die, welche sich bei dem Eingriff im Anagen befinden. Aus diesem Grund ist es notwendig immer mit wiederholten Behandlungen zu rechnen, bis die gegebene Lokalität von allen unerwünschten Härchen befreit ist.
Die Anzahl der Wiederholungen ist individuell und abhängig von der zu behandelnden Lokalität, z.B. im Gesicht 4 – 7 Besuche, in welcher es auf die Menge der Pigmente in den Härchen (ihre hellfarbigen Härchen sind sehr schwer zu entfernen, graue überhaupt nicht) und letztendlich auf die Menge der Behaarung in der gegebenen Lokalität ankommt. Die Einzelheiten in diesem Fall wurden Ihnen durch den behandelnden Arzt oder der zuständigen Krankenschwester für die Depilation mitgeteilt. Um mögliche Nebenwirkungen bei und nach der Behandlung zu minimalisieren, ist es erforderlich nachfolgende Anweisungen einzuhalten: ungefähr eine Woche vor der Laserbehandlung sind keine Härchen mit der Pinzette, einem Rasierapparat und auch nicht mit Depilationswachs zu entfernen.
Am Tag vor der geplanten Behandlung sind die Härchen mit einer Rasierklinge durch Nassrasur zu entfernen, oder mit einer Schere so abzuschneiden, so dass sie am Tag der Behandlung etwa 1 mm lang sind. Es ist dabei vorsichtig vorzugehen, damit es bei der Rasur nicht zur Hautverletzung kommt. Die Laserbehandlung darf bei keiner entzündlichen Hautbeschädigung durchgeführt werden. Auf Wunsch des Klienten kann der vorgesehene Hautbereich mit Betäubungssalbe EMLA unempfindlich gemacht werden, jedoch bei feinfühligen Einzelnen kann der Eingriff dennoch als unangenehm wahrgenommen werden. Nach dem Eingriff werden Eisumschläge aufgelegt und die häusliche Pflege mit Eisumschlägen und die Anwendung von geeigneten Heilmitteln angeordnet, die für Sie festgelegt werden. Mitunter verbleiben noch einige Tage ein Teil der zerstörten Härchen in der Haut, bevor sie ausfallen. Für die Laserdepilation sind am geeignetsten die Fototypen I-II, d.h., eine hellere Haut. Es ist notwendig, nach der Behandlung mit einer Hautreaktion im Form von Rötung der behandelten Stelle, ein brennendes Gefühl und manchmal eine schwache Anschwellung zu rechnen.
Diese Reaktionen sind aber sehr individuell. Bei dunkler oder sonnengebräunter Haut können die beschriebenen Reaktionen ausgeprägter sein, auch anschließende Blasen- und Schorfbildung kann nicht ausgeschlossen werden. Bei sonnengebräunter Haut empfiehlt es sich, die Behandlung bis zu einer annehmbaren Aufhellung zu verschieben, weil es zu vorübergehenden – ausnahmsweise auch zur dauerhaften Hypopigmentierung (Aufhellung) des enthaarten Hautbereichs kommen kann. Unter normalen Verhältnissen sind Veränderungen der Hautfarbe und Narbenbildung unwahrscheinlich, es kann theoretisch aber nicht ausgeschlossen werden.
Der Arzt ist berechtigt, bei jedweden Zweifeln die Depilation nicht durchzuführen. Der Klient muss bei der Behandlung eine spezielle Schutzbrille tragen.


