Einspritzung von Eigenfett

Es handelt sich in hier um die Auffüllung von Stellen, an denen subkutanes Fett fehlt, was meistens  durch angeborenes Fehlen des Fettes entstanden ist.   Bei Defekten, die nach einer Infektion oder einen Unfall entstanden sind, ist dieser Eingriff seltener und weniger geeignet.

 

Voroperative Anweisungen

 

  1. Bei dem Klienten/der Klientin muss die interne voroperative Untersuchung in Ordnung sein, bei Frauen auch die gynäkologische Untersuchung.
  2. Der Klient/die Klientin darf an keiner Viruserkrankung oder einer anderen Erkrankung leiden und darf sich auch nicht in der Rekonvaleszenz befinden.
  3. Der Klient/die Klientin darf wenigstens einen Monat vor der Operation keine blutgerinnungsreduzierenden Medikamente einnehmen, die Acetylsalicylsäure enthalten und das Risiko verstärkter Blutungen bei der Operation wesentlich beeinflussen, wie z.B. Aspirin, Acylpyrin, Acylkoffin, Astro, Alnagon. Dieser Klient/ diese Klientin kann nicht operiert werden.
  4. Vor der Operation ist das Abmessen für die elastische Kompressionswäsche für die abgesaugten Stellen notwendig.
  5. Der Klient/die Klientin erscheint zur Operation mit nüchternen Magen, d.h., dass ab Mitternacht nicht gegessen, getrunken oder geraucht wird.
  6. Der Klient/die Klientin erscheint ungeschminkt und  darf keine lackierten Nägel haben. Außerdem muss die Behaarung abrasiert sein.
  7. Sollten Sie Raucher sein, so stellen Sie das Rauchen während des Heilungsprozesses ein.
  8. Über die Bezahlung werden Sie an der Rezeption informiert.

Die eigentliche Operation

 

Bei Vollnarkose wird zuerst die Fettgewinnung für die benötigte Menge aus einem oder mehreren kleinen Schnitten vorgenommen, wobei die Menge größer sein muss als der Fettmangel. Die Schnitte werden mit je einem Stich geschlossen. Das abgenommene Fett wird  durch das Entfernen von Blutbeimengungen und Gewebewasser aufbereitet. Dieses Fett wird danach mit Hilfe einer Kompressionsspritze mit stärkerer Injektionsnadel in die vorgesehene Stelle eingespritzt. Die eingespritzte Menge Fett muss größer sein als das Defizit an der behandelnden Stelle.

 

Postoperative Phase

 

Der Klient/die Klientin verbleibt bis zum nächsten Tag in der Klinik. Die  Kompressionswäsche hat der Klient an der Stelle der Fettabnahme, und an der Stelle der Einspritzung entsprechend der Lokalität. Der Arzt entscheidet entsprechend des Verlaufs über weitere Verbände und der Klient wird laufend  über die Behandlung  der Abnahme- und Einspritzstelle belehrt. Es ist notwendig, ungefähr ein halbes Jahr  mit der Resorbierung des Fettes zu rechnen, was eine Abnahme von 2/3 Fett bedeuten kann. Es ist möglich den Eingriff zu wiederholen.

 

Komplikationen

 

Diese können wie auch bei anderen Operationen auftreten, wie z.B. Blutungen, evtl. eine Infektion. Die postoperative Resorbierung ist keine Komplikation, sondern ein normaler Verlauf.