plastické chirurgie Ústí nad Labem s.r.o. Vás vítá
Gynaekomastie - Operation
Gynaekomastie – Operation
Bei der Gynäkomastie handelt es sich um eine Vergrößerung im Bereich der Brust bei Männern, die der weiblichen Brust nahe kommt. Dies kann einseitig sein, ist aber meistens beidseitig. Häufig sind die Gründe unklar und eine medikamentöse Lösung ist nicht erfolgreich. Die Vergrößerung wird durch die Vergrößerung der Brustdrüsen verursacht, die auch bei den Männern vorhanden sind aber klein bleiben, oder durch das Vergrößern des Brustgewebes. Meistens sind beide Gründe vorhanden. Der chirurgische Eingriff ist in den meisten Fällen der einzig mögliche Weg dieses Problem zu lösen.
Vor der Operation
Nach der Beratung mit dem plastischen Chirurgen und Festsetzung des OP-Termins bekommen sie ein Merkblatt für ihren Hausarzt zur Durchführung einer OP- und Anästhesievoruntersuchung /EKG, Blut und Urin Werte/. Diese muss die Schlussfolgerung beinhalten, dass sie sich ohne jegliche Bedenken dieser OP unterziehen können und sie darf nicht älter als 1 Monat sein.
Kurz vor der OP und zum Zeitpunkt der OP dürfen sie keine Viren- oder sonstige Erkrankung haben, Sie dürfen sich auch nicht in der Rekonvaleszenz befinden.
Mindestens 1 Monat vor der OP sollten sie keine Präparate einnehmen, die Acetylsalicylsäure beinhalten, da durch diese die Blutgerinnung beeinträchtig wird und somit für spätere Nachblutungen verantwortlich sein könnten.
Sie müssen für die ambulanten Nachtuntersuchungen und die Erstphase der Heilung 14 Tag rechnen.
Eine Woche vor der OP ernähren sie sich mit leichter Kost. Vor dem OP-Tag reichlich frühstücken, ausreichend trinken /mindestens 2 Liter/, um 12 Uhr ein leichtes Mittagessen /Suppe/ einnehmen, ab 24 Uhr nicht mehr essen, trinken oder rauchen.
Zur OP im Bereich der Brust rasiert erscheinen
Die finanzielle Begleichung erfolgt am OP-Tag.
Die eingentliche Operation
Die Operation wird in Vollnarkose durchgeführt. Entsprechend dem Typ und Ausmaß der Vergrößerung und Größe des Brustwarenvorhofes führt die Schnittlinie um den Brustwarzenvorhof oder an der Brustbasis herum. Nach der Entfernung der überschüssigen Masse wird diese zur histologischen Untersuchung geschickt. In die Wunde wird eine Saugdrainage eingelegt, die eventuelle Nachblutungen absaugt. Die Wunde wird genäht und ein Kompressionsverband angelegt. Nach der OP bleibt der Klient über Nacht in der Klinik, am nächsten Tag werden der Verband gewechselt, die Drainagen entfernt und der Kompressionsverband wieder angelegt.
Nach der Operation
Über die Entlassung entscheidet der Arzt, der auch gleichzeitig den Termin für die erste ambulante Nachuntersuchung festlegt. Die Fäden werden meistens 14 Tage nach der Operation gezogen. Die Narbe verbleicht mit der Zeit und ihr Aussehen hängt von dem individuellen Heilvermögen jedes Einzelnen ab. Nach Anweisung des Arztes werden dann erlernte Massagen angewandt.
Mögliche Komplikationen
Den Erfolg der Behandlung ohne Risiken kann Ihnen kein Arzt garantieren. Auch diese Operation, wie auch alle anderen Operationen, hat ihre Risiken. Vor allem sind es Nachblutungen und Infektionen. Diese versuchen wir durch verschiedene Maßnahmen auf ein Mindestmass zu reduzieren und alle die Umstände auszuschließen, die zu diesen Komplikationen führen könnten. Darum sind eine gründliche OP-Voruntersuchung und das Einhalten der Empfehlungen und Anweisungen des Arztes von größter Wichtigkeit. Spezifisch bei dieser OP ist eine Narbenfixation zur Basis. Deshalb ist eine gewissenhafte Narbenpflege erforderlich.
Einwilligungserklärung
Über die geplante Operation wurde ich in einem Aufklärungsgespräch ausführlich informiert. Dabei konnte ich alle mir wichtig erscheinenden Fragen über Art und Bedeutung des Eingriffes sowie über die in meinem Fall speziellen Risiken und möglichen Komplikationen stellen.
Ich habe keine weiteren Fragen, fühle mich ausreichend aufgeklärt und willige hiermit nach ausreichender Bedenkzeit in die geplante Operation ein.


