plastické chirurgie Ústí nad Labem s.r.o. Vás vítá
Operative Lidstraffung
Im Gesicht kommt es an den Augenlindern zu den ersten Alterserscheinungen der Haut. Dies geschieht auf Grund dessen, weil der Bereich der Augenlider funktionell sehr beansprucht ist und deshalb sind die Anforderungen an ihrer Behebung gewöhnlich an erster Stelle. Die Erschlaffung der Lider ist eine normale Folge der Veränderungen in den elastischen Fasern der Haut, deren Spannkraft im Laufe des Lebens geringer wird. Meist tritt die Liderschlaffung sowohl am Ober- als auch am Unterlid auf, daher können die Lider entweder einzeln oder gleichzeitig gestrafft werden. Soll dagegen die Alterserscheinung des gesamten Gesichts behoben werden, ist es angezeigt, sich erst einem Face-Lifting (Gesichtslifting) zu unterziehen und dann erst die Lider straffen zu lassen. Die Veränderungen an der Haut können auch durch andere Faktoren hervorgerufen werden, wie z.B. Vererbung, Lebensweise, Hauttyp, Neigung zu Schwellungen bei Überempfindlichkeit oder Nierenerkrankungen. Bei den Unterlidern sind große Hautüberschüsse mehr eine Seltenheit, kommt es aber zur Senkung bis zur Wangengrenze, ist eine operative Behebung erheblich erschwert. Der menschliche Augapfel liegt in der Augenhöhle auf Fettpolstern, die sich mit dem zunehmenden Alter hervorwölben, und an den Augen äußerlich als Tränensäcke zu sehen sind. Wird die Lidstraffung zusammen mit der Entfernung der sich hervorwölbenden Fetzellen rechtzeitig durchgeführt, hält der entstandene OP-Effekt über eine Reihe von Jahren an. Die ursprüngliche Elastizität der Haut kann jedoch nicht wiederhergestellt werden. Wichtig ist es darauf hinzuweisen, das durch diese OP die feinen Mimikfalten an dem Unterlid und an den Außenwinkeln nicht entfernt werden. Diese entstehen durch die Bewegung der mimischen Muskeln bei jedem individuell und sind praktisch dauerhaft. Führt der OP Schnitt von den Außenwinkeln weiter zur Schläfe, können dadurch tiefere Nasenfalten oder Fettpolster an der Wangengrenze vermindert werden.
Vor der Operation
- Nach der Beratung mit dem plastischen Chirurgen und Festlegung des OP-Termins bekommen Sie ein Merkblatt für Ihren Hausarzt zur Durchführung einer OP- und Anästhesievoruntersuchung /EKG, Blut- und Urinwerte/. Diese muss die Schlussfolgerung beinhalten, dass Sie sich ohne jegliche Bedenken dieser OP unterziehen können und darf nicht älter als ein Monat sein.
- Kurz vor der OP und zum Zeitpunkt der OP dürfen Sie keine Viren- oder sonstige Erkrankung haben, Sie dürfen sich auch nicht in der Rekonvaleszenz befinden.
- Mindestens 1 Monat vor der OP sollten Sie keine Präparate einnehmen, die Acetylsalicylsäure beinhalten, da durch diese die Blutgerinnung beeinträchtigt wird und somit für spätere Nachblutungen verantwortlich sein könnten.
- Sie müssen für die ambulanten Nachuntersuchungen und für die Erstphase der Heilung 2 Wochen rechnen.
- 1 Woche vor der OP ernähren Sie sich mit leichter Kost. Ab Mitternacht nicht mehr essen, trinken oder rauchen.
- Es ist ratsam, 2 Monate vor der geplanten OP die Pille abzusetzen.
- Die finanzielle Begleichung erfolgt erst am OP-Tag.
Die eigentliche Operation
Die OP wird in örtlicher Betäubung durchgeführt und dauert ca. 30 Minuten. Vor der OP zeichnet der Arzt die Schnittführung an, gleichzeitig wird vorhandener Hautüberschuss gemessen, der einschließlich des Fettzellenüberschuss entfernt wird. Die Wundräder werden mit feinsten Nähten vereinigt und durch Pflaster fixiert.
Nach der Operation
Über die Entlassung entscheidet der Arzt, der auch gleichzeitig den Termin für die erste ambulante Nachuntersuchung festlegt. In der Regel können Sie nach 1 Stunde in Begleitung nach Hause gehen. Die ersten 3 Tage werden die Augen mit kalten Kompressen intensiv gekühlt, später entsprechend dem Befinden. Nachts werden die Augen insgesamt 14 Tage durch trockene Kompressen unter einer elastischen Binde geschützt. In den ersten Tagen ist eine bedingte Bettruhe ohne jegliche körperliche Belastung angezeigt. 7 Tage nach der OP werden die Nähte gezogen, nach weiteren 7 Tagen können Sie die Augen wie gewöhnt pflegen und schminken. Auffallende Narben sind zwar selten, doch auf die Narbenbildung und Hautqualität hat die OP keinen Einfluss, dies hängt ganz allein von dem individuellen Heilvermögen jedes Einzelnen ab. Sportliche und körperliche Belastung werden erst 3 Wochen nach der OP erlaubt.
Mögliche Komplikationen
Den Erfolg der Behandlung ohne Risiken kann Ihnen kein Arzt garantieren. Auch diese OP hat, wie auch alle anderen Operationen ihre Risiken. Eventuelle Risiken versuchen wir durch verschiedene Maßnahmen auf ein Mindestmaß zu reduzieren und alle die Umstände auszuschließen, die zu diesen Komplikationen führen könnten. Deshalb sind auch eine gründliche OP-Voruntersuchung und das Einhalten der Empfehlungen und Anweisungen des Arztes von größter Wichtigkeit.
Einwilligungserklärung
Über die geplante Operation wurde ich in einem Aufklärungsgespräch ausführlich informiert. Dabei konnte ich alle mir wichtig erscheinenden Fragen über Art und Bedeutung des Eingriffes sowie über die in meinem Fall speziellen Risiken und möglichen Komplikationen stellen.
Ich habe den Inhalt dieses Aufklärungsbogens verstanden und versichere, dass meine Fragen damit sorgfältig beantwortet wurden.
Ich habe keine weiteren Fragen, fühle mich ausreichend aufgeklärt und willige hiermit nach ausreichender Bedenkzeit in die geplante Operation ein.


