Vereinbarung über die Behandlung mit dem DIODENLASER – CERALAS D im Bereich der Ohren, Nase, Hals (HNO)

Der Patient wurde über nachfolgende Fakten informiert

 

Der Laser wird zur Behandlung Ihrer Erkrankung oder Ihrer Beschwerden im Bereich des Halses, der Ohren und der Nase angewendet. Der Laser erzeugt ein sehr starkes, aber genau gezieltes Licht. Es ist notwendig, bei der Behandlung das Augenlicht mit einer Spezialbrille oder mit nichtlichtdurchlässigen Abdeckungen zu schützen, weil ansonsten die Gefahr einer schweren gesundheitlichen Schädigung droht.

 

Zu den möglichen Risiken der Behandlung gehört bei anfälligen Personen oder bei der Nichteinhaltung der ärztlichen Anweisungen das Risiko der Narbenbildung. Der Prozess der Narbenbildung kann aber in Ihrem Fall auch ein Bestandteil der Behandlung sein, was der Arzt beim Beratungsgespräch und einer gezielten Untersuchung abklärt.

 

Im Zusammenhang mit dem Umfang und der Wichtigkeit Ihrer Erkrankung und hinsichtlich der Notwendigkeit einer für Ihren Gesundheitszustand angeglichenen Behandlungstaktik, wählt der Arzt die individuelle Methode aus. Die Behandlung kann mehrere Wiederholungen erfordern, die schrittweise Ihr Problem löst. Im Fall der schrittweisen Modellierung des weichen Gaumens bei  „Schnarchsymptomen“ sind  1 – 3 Eingriffe, und im Fall der Behandlung des chronischen Schnupfens 1 – 6 Eingriffe  möglich.

 

Die Wahrscheinlichkeit des völligen Behandlungserfolges beläuft sich bei der Operation „Schnarchen“ etwa bei 70 – 80% und bei der Operation „chronischer Schnupfen“ etwa bei 70 – 90%.

 

Der Eingriff erfolgt meistens bei lokaler Betäubung, radikalere Eingriffe (z.B. die so genannte Operationsvariante Schnarchen), können mit  einer Analogosedierung (Halbschlaf) ausgeführt werden. Der größere Anteil der Eingriffe wird ambulant durchgeführt, jedoch bei einem vorausgesetzten schlechteren Heilungsverlauf oder bei Komplikationen des Eingriffs, wie z.B. Blutungen ist ein

3-tägiger Aufenthalt im Krankenzimmer der Klinik notwendig.

Nach der Operation ist häufig ein starker Schmerz im Hals möglich, hauptsächlich beim Schlucken (zu vergleichen mit einer schweren Angina), der etwa zwei Wochen andauert. Des Weiteren sind oftmals ein Brennen und eine übermäßige Schleimbildung, eine Belagbildung,  und das falsche Empfinden eines Fremdkörpers im Hals möglich. Blutungen aus der behandelten Wunde sind nicht auszuschließen. Bei anhaltenden Blutungen ist es erforderlich, SOFORT  telefonisch den Arzt, der den Eingriff vorgenommen hat,  davon zu verständigen. 

Zu den theoretisch weniger auftretenden Komplikationen gehören das Eintreten von Nahrung in die Nase sowie eine Veränderung des Stimmtimbres.

 

Nach der Operation der Nasenhöhle (Polypen, Mukotomie) kann es zu leichten, vorübergehenden Blutungen, erhöhter Sekretion, das Ausschneuzen von Teilen entzündeter Schleimhaut und einer vorübergehenden Nichtdurchlässigkeit und etwa 14 Tage ein anhaltendes Jucken der Nasenhöhlen kommen.

Der Arzt erklärt Ihnen den  vorausgesetzten Verlauf Ihrer Operation sowie den postoperativen Zustand. Fragen Sie bitte auch nach Details.

Bei der Unterschrift dieses Dokuments hat der Patient  „die Belehrung über die Vorsorge  nach dem Lasereingriff“ erhalten. Bei Nichteinhaltung der darin beschriebenen Prinzipien kann das insbesondere Einfluss auf die Dauer und einer schlechteren Heilung haben. Der Patient ist über den Preis der Behandlung in Kenntnis gesetzt worden (im Preis des Eingriffs sind alle Kontrolluntersuchen einbegriffen). Der Patient hat die angeführten Informationen zur Kenntnis genommen und stimmt  dem Eingriff ohne Vorbehalt zu. Der Patient nimmt zur Kenntnis, dass kein Dokument über eine Krankschreibung ausgestellt wird.